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Beistellpflanzen

Dreilappiger Goldbaldrian

Patrinia-triloba.jpgBenannt wurde diese Wildstaude nach dem französischen Naturforscher Eugène Louis Melchior Patrin (1742–1814).

Patrinia triloba gehört zur Familie der Valerianaceae.
Ihr japanischer Name lautet Hakusan-ominaesi (Kokinreika).
 

Pflanzenporträts

Gardenie – Gardenia (erschienen in BONSAI ART 74)

gardenie_74.jpg

Zu den zahlreichen Arten, aus denen die Familie der Rubiaceae besteht, gehört auch die Gardenie, die für die ungewöhnliche Intensität ihres Duftes berühmt ist, den ihre weißen Blüten verströmen. Zusammen mit der Kamelie nimmt die Gardenie in Südeuropa den ersten Rang in der Blumenkultur ein. Das Klima dort, das sehr dem in jenen ostasiatischen Ländern ähnelt (östliches Indien, China, Japan), aus denen die erste kultivierte Spezies kam (Gardenia augusta, früher G. jasminoides), erlaubt über weite Teile des Jahres die Kultivierung im Freien.
 
Ledebouria PDF Print E-mail

Ledebouria (syn. Scilla)

Ledebouria-socialis_01.jpgSie stammt aus der Familie der Hyacinthaceae (Hyacinthengewächse), auch wenn man bei ihrem Anblick im ersten Moment an eine Orchidee denken muss.
Benannt ist diese Pflanze nach dem deutschen Botaniker Carl Friedrich von Ledebour (1785–1851).
Beheimatet ist sie mit 16 Arten in Afrika und einer Art in Indien.

Ledebouria sind nicht frostharte Zwiebelstauden mit braun-purpur gefleckten bis gestreiften, unterseits purpurfarbenen, basalen Blättern und aus den Blattachseln entspringenden Blüten (grünlich, rosa, rot bis purpur; Tepalen meist mit weißlichen Rändern) in Ähren.

Ledebouria socialis (syn. Scilla violacea)
- kein deutscher Name bekannt -

Ledebouria-socialis_02.jpg Bei Ledebouria socialis handelt es sich um eine immergrüne, im Frühjahr blühende Zwiebelpflanze (Heimat Südafrika) mit grundständigen, graugrün gefleckten Blättern, welche bei ständiger Lichteinwirkung zunehmend vergrünen.
Die dicht beieinander stehenden Blüten sind etwa 5 Millimeter groß, glockenförmig und weisen eine purpurgrüne bis hellviolette Färbung auf. Die Pflanze benötigt einen sonnigen Standort und viel Wasser (Staunässe kann durch gut durchlässige Erde vermieden werden).
Im Sommer kann Ledebouria socialis problemlos im Freien kultiviert werden, im Winter muss die Pflanze komplett frostfrei stehen. Sie eignet sich übrigens hervorragend als Zimmerpflanze, welche sich mit nur wenig organischem Dünger (etwa einmal im Monat) zufrieden gibt.
Das Substrat muss auf alle Fälle sehr gut durchlässig sein, damit die Zwiebeln nicht verfaulen. Ein Gemisch aus grobem Sand, Akadama und etwas Torf wird empfohlen.
Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Abnehmen von Tochterzwiebeln. Extrem wichtig ist, dass man die Zwiebeln nicht gänzlich ins Substrat einpflanzt – wie man es von so manch anderen Knollengewächsen gewohnt ist – sondern lediglich in die Erdoberfläche hinein drückt, damit sie einen gewissen Grad an Stabilität erlangen. Andernfalls könnten die Zwiebel anfangen zu faulen.

Als Beistellpflanze ist Ledebouria eine wahre Bereicherung für den Bonsaigarten.

Wolfgang Putz – Österreich. www.yamadori-bonsai.info

Dieser Artikel erschien in der BONSAI ART 96

 
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