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Beistellpflanzen

Eucomis – Ananasblume, Schopflilie

Liliaceae (Liliengewächse)

Blüte der Eucomis vandermerwei ‘Octopus’Eucomis stammt ursprünglich aus Südafrika, wo sie auf feuchten Berghängen in über 1.000 m Höhe wächst. Angeblich wurden die ersten Eucomis-Zwiebeln vor ungefähr 200 Jahren vom englischen Gärtner John Graefer nach Europa eingeführt. Das Interesse an diesen ungewöhnlichen und pflegeleichten Sommerblühern steigt zunehmend. Mittlerweile werden sie auch in ihrer südafrikanischen Heimat als besonders schöne Pflanzen mit großem Zierwert geschätzt, sowohl im Garten als auch als langlebige Schnittblume, die an einem kühlen Standort etwa zwei Wochen lang blüht.

 

 

Pflanzenporträts

Callicarpa – Schönfrucht (erschienen in BONSAI ART 81)

Callicarpa – Schönfrucht

Der Name dieser Verbenaceae-Art hebt ihr auffälligstes Merkmal hervor, wenn sich der Baum bei der Fruchtbildung mit intensiv gefärbten Beeren bedeckt. Zu Callicarpa, von kallos, was schön, und karpos, was Frucht bedeutet, gehören zahlreiche Spezies, die in tropischen Regionen und in mildem Klima auf der ganzen Welt wild wachsen. Zur Schönfrucht, auch Liebesperlenstrauch genannt, gehören Laub abwerfende und immergrüne Spezies, die strauchartig oder in Form kleiner Bäume vorkommen.
 
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BaumwunderBaumwunder

Der Baum, das freundliche Wesen an unserer Seite? Mitnichten. Bäume sind gefräßige Wesen, die sich alles, was nicht schnell genug flüchten kann, einverleiben, zu einem Teil von sich werden lassen! Sie glauben das nicht? Lassen Sie sich auf der Internetseite „www.baumwunder.de “ eines Besseren belehren.

BaumwunderSchilder, Zäune, Häuser, Jesusfiguren, Fahrzeuge, ja sogar Hirschgeweihe werden eingewachsen in Bäumen gefunden. Wenn man darauf achtet, wird man vermutlich auch in seiner eigenen Umgebung Zeuge dieses eigenartigen Prozesses, der auch Überwallung genannt wird. Immerhin ein Vorgang, der auch für Bonsaifreunde nicht unerheblich ist, denn nichts anderes passiert, wenn ein Baum eine Wunde, z.B. durch Astschnitt, verschließt. Welche Mechanismen bei einer Überwallung zum Tragen kommen, wird im Abschnitt „Informationen“ auch noch recht detailliert erklärt, so dass auch die Theorie nicht zu kurz kommt.
Zusätzlich gibt es noch jede Menge Informationen über gezielte Formgebungen an Bäumen, die wirklich spektakulär sind. Sie kommen dem Ideal von Bonsai zwar in keinster Weise nahe, aber dem Reiz des Spektakulären kann man sich eben schwer entziehen.

Insgesamt eine kurzweilige Seite, nach deren Besuch man sich zweimal überlegt, ob man einen Nagel in seinen Gartenbaum schlägt.

www.baumwunder.de

Dieser Artikel erschien in der BONSAI ART 99

 
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