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Beistellpflanzen

Felsenlilie (Arthropodium)

Familie: Anthericaceae (Liliaceae)  

Arthropodium candidum „Cappucino“Insgesamt weist diese Gattung 12 Arten auf, die in Australien, Neuseeland, Neuguinea, Neukaledonien und Madagaskar vorkommen. Es handelt sich um immergrüne, manchmal sommergrüne, krautige Pflanzen mit grasartigen, schmal lanzettförmigen Blättern, lockeren Blütenrispen mit filigranen kleinen weißen oder rosa Blüten – welche im Juli/August erscheinen – und kleinen Kapselfrüchten mit wenigen eckigen schwarzen Samen.

 

 

Pflanzenporträts

Carpinus – Hainbuche (erschienen in BONSAI ART 54)

Carpinus – Hainbuche

Hainbuchen gehören zur Familie der Betulaceae, sind also eher mit den Haselsträuchern oder Birken als mit den Buchen verwandt. Der Name ist wohl vom lateinischen Wort für Wagen – carpentum – ab­geleitet. Die Verbindung besteht darin, dass das sehr feste Holz in früherer Zeit für den Bau von Rädern für Wagen verwendet wurde. Auch im keltischen Vokabu­lar findet man einen Bezug zur Hain­buche: car bedeutet Holz und pin Kopf, eine Anspielung auf die Verwendung des Holzes für die Herstellung der Joche für Rinder. 
 
Crassula – Dickblatt PDF Print E-mail

Dickblatt – Crassula rupestris subsp. marnierana (Syn. Crassula hottentot)

Crassulaceae – Dickblattgewächse

Crassula hottentot aus meiner Akzentpflanzen-Sammlung; Schale von Dan Barton (Großbritannien)Crassula hottentot (Crassula rupestris subsp. marnierana) stammt ursprünglich aus Südafrika und weist runde, dickfleischige, grünbräunliche Blätter auf, die wie auf einer Schnur aufgefädelt aussehen. Die weißen Blüten erscheinen in dichten Dolden.
Diese Dickblattart wächst kriechend oder hängend und eignet sich daher recht gut als Ampelpflanze. Die Wurzeln reichen nicht sehr tief und brauchen ein gut durchlässiges Substrat (Torf, Granitkies oder Quarzsand und etwas Lehm oder Akadama).

 

Crassula hottentot braucht recht viel Feuchtigkeit, wie alle anderen Crassula-Arten. Am besten hält man es immer leicht feucht, man kann es aber auch manchmal austrocknen lassen. Spätestens, wenn die dickfleischigen Blätter einschrumpfen (runzelig werden), sollte wieder gegossen werden. Bei nicht gut durchlässigem Substrat bzw. Staunässe kann es leicht zu Fäulnis kommen.
Die nicht frostfeste Pflanze muss hell und kühl (bei mindestens 10° C) im Haus überwintert werden und verträgt nach langsamer Gewöhnung an die Sonne (wie bei Kakteen, die ins Freie gestellt werden) einen vollsonnigen Standort im Garten. Stellt mann die Pflanze nach der Winterruhe sofort in die volle, aggressive Sonne, dann kann es leicht zu Sonnenbrand und hässlichen braunen Flecken kommen. Auch sollte anfangs ein windgeschützter Platz gewählt werden, damit die Blattstiele nicht abbrechen.
Vermehrt wird Crassula hottentot durch Bruchstücke oder Stecklinge, die man – ähnlich wie bei Kakteen und anderen sukkulenten Pflanzen – ein paar Tage antrocknen lässt, bevor sie in ein durchlässiges Substrat gesteckt werden. Auch einzelne Blätter, die mit dem Stiel auf das Substrat gelegt werden, können bewurzeln.
Diese Sorte des Dickblatts sieht in der Beistellschale extrem gut aus und wirkt durch ihre dickfleischigen, aufgefädelten Blätter irgendwie „witzig“.


Wolfgang Putz – Österreich. www.yamadori-bonsai.info

Dieser Artikel erschien in der BONSAI ART 102

 
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