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Beistellpflanzen

Heuchera spec., Purpurglöckchen
Familie: Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) 

Heuchera hallii (Schale: Dan Barton)Der botanische Name ist auf den deutschen Arzt und Botaniker Johann Heinrich von Heucher (1677–1746) zurück zu führen.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nord-amerika bis Mexiko. Es gibt in dieser Gattung etwa 50 verschiedene Arten, die zumeist in gebirgigen Regionen und nicht selten an Ufern von Fließgewässern vorkommen.

 

 

Pflanzenporträts

Serissa – Junischnee (erschienen in BONSAI ART 62)

Serissa – Junischnee

Die Familie der Rubiceae, zu der die Serissa mit ihrem Strauchhabitus wie auch die Gardenie gehören, ist riesig (4.500 bis 5.000 Spezies). Sie stammt aus dem fernen Orient. Morphologisch zeichnet sich die Serissa durch ein kleines, beständiges, lanzettförmiges Blatt aus, das immer stark glänzend, von unterschiedlich heller grüner Färbung ist. Bei einigen, panaschiert genannten Varietäten sind die Blätter nicht einheitlich grün, sondern werden von weißen oder gelben Streifen unterbrochen. 
 
Bärtierchen als Pflanzenschützer PDF Print E-mail

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/BärtierchenExpertentipp von Anne Rüger (Bonsai-Galerie Rüger)

Fadenwürmer,
auch unter dem Namen Nematoden bekannt, leben in vielen Ausprägungen auch als Pflanzenparasiten und stören empfindlich deren Stoffwechsel. Um jetzt nicht sofort die chemische Keule herausholen zu müssen und dem eigenen Baum auf Wochen hin nur mit Respekt und Handschuhen begegnen zu können, gibt es eine einfache biologische Bekämpfungsmethode: das Bärtierchen!

Nach außen leicht mit einer Kreuzung aus Michelin-Männchen und Gummibärchen zu verwechseln, leben einige dieser meist nur mikroskopisch nachweisbaren Tiere räuberisch in Moosen und Flechten und ernähren sich dabei gerne von eben diesen Fadenwürmern, was wir zu unserem Vorteil nutzen können. Um festzustellen, ob diese für den Menschen harmlosen Tiere auch in Ihrer Umgebung leben, reicht es, etwas Moos (von alten Dachziegeln oder Flechten an Baumrinden) in Wasser zu geben, ein wenig zu warten und dann das Wasser mit einem normalen Mikroskop zu untersuchen. Wenn Bärtierchen darin sind, einfach mehr Moos auflösen und das Wasser als Gießwasser benutzen. Das sollte auf Dauer die unangenehmen Parasiten fernhalten.

Das Bild zeigt ein Bärtierchen unter dem Mikroskop. Weitere, ausführliche  Informationen finden Sie unter de.wikipedia.org/wiki/bärtierchen

Auf der Seite www.baertierchen.de gibt es neben mannigfaltigen Informationen über das Bärtierchen auch hervorragende Tipps zum Mikroskopieren.

Bildquelle: de.wikipedia.org/wiki/Bärtierchen

Dieser Artikel erschien in der BONSAI ART 102

 
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