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Ausprobiert
von Martin Sturm

Konvex, nicht Konkav (konvexe Zange von Masakuni)

Wie schneidet man am besten dickere Äste an Laubbäumen ab? Eigentlich sollte bei mittleren bis dicken Ästen im Astwerk immer ein Stückchen stehen bleiben, das zurücktrocknen kann, um nicht andere Äste und Zweige in Mitleidenschaft zu ziehen. Mit herkömmlichem Werkzeug, wie einer Konkavzange, hat man eigentlich immer das Problem, ein wenig zu viel abzuschneiden, so dass der Ast zu stark zurücktrocknet und so vielleicht die anderen Äste schädigt. Gleichzeitig verursacht der konkave Einschnitt immer eine große Oberfläche am soeben beschnittenen Ast selbst, aus der viel Flüssigkeit austritt.

Nun hat die für ihre Qualität bekannte Firma „Masakuni“ aus Japan eine neue Form der Astzange entwickelt, nämlich eine Konvexzange, das Gegenstück zur altbekannten Konkavzange, welche nun die oben genannten Unzulänglichkeiten der Konkavzange im Bezug auf Laubbäume verbessert. So kann man durch die Kombination der Konkav- mit der Konvexzange nun das ganze Spektrum der optimalen Bearbeitung von Laubbäumen abdecken.
Gleichzeitig besitzt die Zange eine Eigenschaft, welche die Zangen von Masakuni von denen anderer Hersteller unterscheidet, nämlich eine eingebaute Feder, die das Arbeiten durch eine elastische Rückstellkraft extrem erleichtert. Auch sei gesagt, dass es sich bei Werkzeug aus dem Hause Masakuni immer um sehr harten Stahl handelt, der ein exaktes und genaues Arbeiten ermöglicht. Fragen Sie im Fachhandel. Wer Masakuni führt, wird diese Zange sicher bestellen können.

Infos: www.bonsai-sturm.de