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Magazin Pflanzenpflege |
Mädchenkiefern im März Manche sagen, das Überbrausen der Krone bei Mädchenkiefern
im Frühjahr sei tabu, warum?
Wenn man die Krone mit Gießwasser braust, passiert in Bezug auf
die Nadellänge nichts. Die Mädchenkiefer (Pinus parviflora)
hat naturgemäß kürzere Nadeln als die Rot- oder Schwarzkiefer.
Deshalb empfiehlt sich sogar das Überbrausen, da die kurzen Nadeln
schneller austrocknen können. Da sich im März die Triebe öffnen,
kann sich das Düngen und Gießen schon auf die Länge der
Nadeln auswirken. Im März muss nicht gedüngt werden, da wir
ja zum Herbst hin die Düngung verstärkt haben. Dies reicht
dann bis zum Frühjahr. Um die Nadeln weiterhin recht klein zu halten,
sollte im März aufmerksam gewässert werden. Da die UV-Strahlung
und die Luftfeuchtigkeit in den meisten Regionen Nordeuropas geringer
sind als in Japan, kann man im Frühjahr versuchen, die Nadellänge über
das Gießen zu regulieren. In Frühjahren, die besonders feucht
und regnerisch waren, konnte man beobachten, dass die Nadeln von Pinus
parviflora länger wurden. Somit gießt man etwas knapper und überbraust
das Laub, dies wirkt sich dann positiv auf die Nadellänge aus. Orientiert
wird sich an der Oberfläche des Substrats: Ist hier noch Feuchtigkeit
zu beobachten, muss nicht unbedingt gegossen werden. Es sollte allerdings
genauestens darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen nicht ganz
austrocknet, denn Mädchenkiefern reagieren bekanntermaßen
recht empfindlich bei Austrocknung. Aufmerksames Beobachten ist immer
die beste Methode.
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