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	<title>Schalenkunde Archive - BONSAI Art</title>
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	<title>Schalenkunde Archive - BONSAI Art</title>
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		<title>Kleine Schalenkunde (39)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 197</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-39/">Kleine Schalenkunde (39)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 197</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese elegante Shohin-Schale stammt von der Töpferin Satomi Terahata aus der japanischen Stadt Seto, die 1230<br>von dem berühmten Töpfer Shirozaemon Kato gegründet wurde und bis heute für ihre Haushalts- und technische Keramik bekannt ist. Satomi Terahata ist ihrem Vater Mazan in den Töpferberuf gefolgt.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="508" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde.jpg" alt="" class="wp-image-10779" style="width:390px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde.jpg 1000w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde-300x152.jpg 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde-768x390.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre akkurat gearbeiteten und edel glasierten Bonsai-Schalen fertigt sie in vielfältigen Formen, oftmals partiell bemalt mit traditionellen japanischen Mustern oder mit einem zarten senkrechten Streifenmuster. Meist handelt es sich um Schalen für Shohin, seltener um etwas größere für Chuhin-Bonsai. Die meist grünen, gelben, blauen, beigen oder braunen Glasuren weisen oft ein Craquelé (ein netzförmiges Rissmuster) auf und haben gelegentlich andersfarbige Glasurflecken. Satomi Terahatas Schalen mit ihren reizvollen Designs sind ausgesprochen beliebt und oft auf Ausstellungen in Shohin-Displays zu sehen, wo man sie anhand ihres unverwechselbaren Stils leicht identifizieren kann.<br>Die hier gezeigte Schale misst 17 x 14 x 5 cm plus 1,2 cm Fußhöhe und 1 cm Randbreite und wurde aus hellbeigem Ton hergestellt. Die Form entspricht der eines „antiken Spiegels“ mit insgesamt 8 leichten Vertiefungen, von denen sich je 2 von den kleinen Wolkenfüßen senkrecht aufwärts durch die Schalenwand<br>ziehen. Die dunkelgrüne, leicht transparente Glasur weist ein dezentes Craquelé auf. In der Mitte der vier Schalenwände befindet sich je eine hervortretende, helle senkrechte Linie. An Stellen, wo sich eine dickere Glasurschicht gesammelt hat, wie in den Vertiefungen, auf den Füßen und am Rand, ist die Farbe dunkelblau herausgekommen und betont die Schalenform umso vorteilhafter. An den langen Seiten der Schale befindet sich jeweils ein hellblauer Glasurfleck, einer links, der andere rechts. So zufällig diese Flecken wirken mögen, sind<br>sie doch bewusst platziert worden, um einen kleinen Akzent zu setzen und einen Fokuspunkt des in die Schale gepflanzten Bonsai zu betonen, was beim Eintopfen zu beachten ist.<br>Auf der Unterseite der Schale sind Siegel und Signatur der Künstlerin zu finden und darüber hinaus in diesem Fall weitere Schriftzeichen, die einen Preis des Premierministers erwähnen (der üblicherweise die höchste Auszeichnung bei großen japanischen Bonsai-Ausstellungen ist).<br>Dieser Schalentyp ist besonders gut für einen dickstämmigen blühenden und fruchtenden Laubbaum-Shohin geeignet, wie zum Beispiel eine Quitte, einen Feuerdorn oder einen Apfelbaum, aber auch eine blühende Azalee wird darin sehr gut zur Geltung kommen. (HvG)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="784" height="1000" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde2.jpg" alt="" class="wp-image-10781" style="width:190px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde2.jpg 784w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde2-235x300.jpg 235w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/04/197_Schalenkunde2-768x980.jpg 768w" sizes="(max-width: 784px) 100vw, 784px" /><figcaption class="wp-element-caption">Siegel</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-39/">Kleine Schalenkunde (39)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (38)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 10:34:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 196</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-38/">Kleine Schalenkunde (38)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 196</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wird Bonsai-Keramik aus Yixing meist mit billiger Massenware gleichgesetzt und so ganz falsch ist diese Annahme auch nicht. Yixing-Keramik ist jedoch noch viel mehr:</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="2560" height="1275" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Schale-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-10570" style="width:390px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Schale-scaled.jpg 2560w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Schale-300x149.jpg 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Schale-1024x510.jpg 1024w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Schale-768x382.jpg 768w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Schale-1536x765.jpg 1536w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Schale-2048x1020.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Yixing ist das größte historische Töpferzentrum in China und hat Lagerstätten einzigartiger Tone. Vor  911 waren chinesische Bonsai-Schalen sehr begehrt, da es noch keine nennenswerte Produktion in Japan gab. Die Keramikherstellung in China kam in den Wirren des Bürgerkrieges und der Revolution in den 1930er Jahren weitestgehend zum Erliegen und wurde erst in den 1950er Jahren wieder in größerem Stil aufgenommen, als<br>die chinesische Regierung die alten Töpfermeister ermunterte, die Produktion wieder aufzunehmen und Nachwuchs auszubilden.<br>In dieser Zeit wurden antike Schalen von Japan zurück nach Yixing gebracht, um sie dort kopieren zu lassen. Während der Kulturrevolution (1966-1976) wurden gezwungenermaßen zunehmend billige Industriewaren produziert und die Töpfer durften ihre Waren nicht signieren. Ab der Mitte der 1970er Jahre wurden auch wieder meisterliche Qualitätswaren hergestellt. Aus dieser Zeit dürfte die hier gezeigte Schale stammen. Sie ist aus sehr feinem lila Ton (japanisch: Shidei, englisch: purple clay) gefertigt. Dieser Ton ist nur in Yixing zu finden und zeichnet sich durch eine samtige, glatte Oberfläche aus. Die Schale ist mit einem älteren Siegel der Töpfereien<br>von Yixing gestempelt; daneben findet sich die Signatur des Künstlers. Die Schale misst 32 x 22 x 15 cm und weist eine doppelte Taillen-Linie auf, die den ansonsten schörkellosen Schalenkörper unterbricht. Die Brückenfüße sind nicht angesetzt, sondern konsistent mit dem Schalenkörper. Der Rand ist flach, rechtwinklig nach innen gezogen und 2 cm breit. Die Schale ist für die Abmessungen ziemlich tief; eine solche Form ist heute etwas aus der Mode. Jedoch würde eine reife Kiefer mit einem wenig bewegten und ausgeprägt dicken Stamm in der Chuhin-Größe sehr gut in dieser Schale zur Geltung kommen. Alternativ wäre ein stark bewegter Wacholder mit voluminöser Krone gut denkbar. (TG)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="290" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Stempel.jpg" alt="" class="wp-image-10578" style="width:190px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Stempel.jpg 500w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2026/03/196_Schalenkunde-Yixing-mit-Band_Stempel-300x174.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption">Siegel</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-38/">Kleine Schalenkunde (38)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (37)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 13:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 195</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-37/">Kleine Schalenkunde (37)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 195</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechteckige, bemalte Schale, die wir diesmal in dieser Rubrik sehen, wurde in China für den japanischen Markt hergestellt und mit dem Namen Sekizan signiert.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="734" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_1-3.jpg" alt="" class="wp-image-10184" style="width:390px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_1-3.jpg 1000w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_1-3-300x220.jpg 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_1-3-768x564.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="616" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_2-1024x616.jpg" alt="" class="wp-image-10180" style="aspect-ratio:1.6623239084256476;width:393px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_2-1024x616.jpg 1024w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_2-300x180.jpg 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_2-768x462.jpg 768w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_2-1536x924.jpg 1536w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_2-2048x1232.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Tatsächlich entsprechen die Proportionen der Schale eher japanischen Gepflogenheiten, während chinesische Schalen noch heut  oft deutlich schmaler im Verhältnis zu ihrer Länge hergestellt werden. Über die genaue Herkunft der Schale und über ihren chinesischen Hersteller ist leider nichts weiter bekannt. Jedoch handelt es sich um ein interessantes und schönes Stück, das genauere Betrachtung verdient.<br>Die gezeigte Schale misst 17 cm mal 13,8 cm, gemessen am 1,8 cm breiten oberen Rand, und ist 6 cm hoch, plus 1 cm hohe Füße, die sanft gestuft sind. Der Schalenkörper ist rechteckig, mit nach oben weiter werdender, leicht geschwungener Wand, eingezogenen Ecken und nach außen weisendem Rand.<br>Hergestellt wurde sie aus weißem Porzellan, das außen so mit blauer Glasur überzogen wurde, dass an den vier Seiten die Bildfenster frei blieben, in denen dann die Bemalung mit orange-roter Farbe erfolgte. Die in mittelfeiner Ausführung gemalten Motive zeigen jeweils dieselbe Landschaft aus leicht unterschiedlichen Perspektiven, mit einem kleinen Gebäude am Meer, Laubbäumen, felsigen Inseln und fliegenden Seevögeln.<br>Betrachtet man die Schale von unten, so sieht man einen elegant gestalteten Boden, der eine leichte, lotusförmige Vertiefung und sechseckige Drainagelöcher aufweist, zwischen denen die Signatur in rot auf blauer Glasur platziert ist.<br>Ein kräftiger blühender und/oder fruchtender Shohin-Bonsai wie zum Beispiel eine Azalee, Holzquitte, Japanische Winterbeere oder ein Apfelbaum käme in dieser Schale sehr gut zur Geltung. (HvG)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="529" height="817" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_3.jpg" alt="" class="wp-image-10164" style="width:190px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_3.jpg 529w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/12/195_schalenkunde_3-194x300.jpg 194w" sizes="(max-width: 529px) 100vw, 529px" /><figcaption class="wp-element-caption">Siegel</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-37/">Kleine Schalenkunde (37)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (36)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 194</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-36/">Kleine Schalenkunde (36)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 194</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die hier gezeigte Schale wurde von dem bekannten Töpfer Atsumi Hirata alias Bigei in Tokoname gefertigt.</strong></p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/194_schalenkunde_1.jpg" alt="" class="wp-image-9874" style="width:390px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/194_schalenkunde_1.jpg 1000w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/194_schalenkunde_1-300x200.jpg 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/194_schalenkunde_1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Atsumi Hirata, Jahrgang 1939, erlernte als junger Mann autodidaktisch das Töpfern auf der Scheibe und begab sich dann etwa 20-jährig in eine mehrjährige Ausbildung in einer Werkstatt in Tokoname.<br>Im Alter von 30 Jahren begann er Bonsai-Schalen zu fertigen und 1975 etablierte er sein eigenes Töpferstudio unter dem Künstlernamen Bigei. Er erlangte in den Folgejahren eine hohe Reputation, seine Bonsai-Schalen sind bis heute sehr begehrt und erzielen hohe Preise. Bigei fertigte überwiegend kleine Schalen für Mame-, Shohin- und Chuhin-Bonsai. Erst in hohem Alter töpferte er für sich selbst auch größere Schalen. Neben wenigen glasierten und vielen sehr fein ausgeführten unglasierten Schalen sind insbesondere in seinem Spätwerk auch solch mit eingeschnitzten Reliefs, Schalen mit Fensterungen und Drachenschalen zu finden. Seine unglasierten Schalen wurden aus einem äußerst feinen Shudei-Ton (roter Ton) hergestellt, der nach dem Brennen leichte Schattierungen aufweist. In den 2010er Jahren brannte Bigei nur noch unregelmäßig und setzte sich dann endgültig zur Ruhe; seitdem ist die Werkstatt<br>geschlossen. In seiner aktiven Zeit war Bigei war ein sehr produktiver Töpfer. Noch heute sind viele Schalen von ihm im Umlauf.<br>Die hier gezeigte Schale ist aus besagtem feinem Shudei-Ton gefertigt und ein schönes Beispiel für ein unaufdringliches, jedoch detailreiches Werk von Bigei. Die Schale ist 18 cm lang, 13 cm breit, 5,5 cm hoch und in einer angedeuteten Chrysanthemen- Form bei grundsätzlich leicht bauchiger, ovaler Grundform ausgeführt. Diese Form wird auch als Katzenschwanzform bezeichnet und ist eher selten zu finden. Der<br>flache Rand ist 1 cm breit und durch eine scharfe Konkavlinie vom Schalenkörper abgesetzt. Nach unten ist der Schalenkörper durch eine Konvexlinie abgegrenzt, an der die 6 mm flachen schlichten Füße angesetzt sind. Diese Schale ist perfekt für einen eher femininen Nadelbaum-Shohin geeignet, wie etwa eine Mädchen-Kiefer in frei-aufrechter Form. (TG)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="185" height="176" src="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/194_schalenkunde_2-1.jpg" alt="" class="wp-image-9886" style="width:190px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Siegel</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-36/">Kleine Schalenkunde (36)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (35)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 06:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 193</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-35/">Kleine Schalenkunde (35)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 193</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die winzige, runde, bemalte Schale, die in dieser Ausgabe betrachtet wird, wurde von Takao Nagata hergestellt, der unter dem Künstlernamen Gassan bekannt ist.</strong> Geboren 1953 in Kyoto, machte er 1973 seinen Abschluss am Nara College of Art.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="993" height="575" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/193_schalenkunde.jpg" alt="" class="wp-image-9613" style="width:566px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/193_schalenkunde.jpg 993w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/193_schalenkunde-300x174.jpg 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/193_schalenkunde-768x445.jpg 768w" sizes="(max-width: 993px) 100vw, 993px" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Im selben Jahr begann er, bei Asao Takashima in dessen Töpferstudio „Heian Touen“ in Kyoto in die Lehre zu gehen. 1978 wurden Gassans Werke für die Kyoto Kunsthandwerksausstellung<br>ausgewählt. Im Jahr 1990 richtete er seine eigene Töpferei in einem modernisierten alten Haus in Kyotanba ein, einer ländlichen Gegend in der Präfektur Kyoto, nahe dem Japanischen Meer.<br>Nachdem Gassan zunächst lediglich Geschirr herstellte, entdeckte er später sein Interesse an Bonsai und begann daher, nebenbei auch Bonsai-Schalen in Shohin-Größe anzufertigen. In der Regel arbeitet er mit Gipsformen, in die er den Ton hineindrückt, eine Technik, die eine gewisse Präzision ermöglicht, aber dennoch die Ausstrahlung der Handarbeit aufweist. Seine Frau, eine versierte Künstlerin, versieht viele seiner Porzellangefäße mit detaillierten indigoblauen Bemalungen.<br>Das Ehepaar Nagata wird von der reichen Natur Kyotanbas zu ihren Motiven inspiriert und lebt seine Leidenschaft für die Töpferei gemeinsam aus. Die gezeigte Schale hat am 5 mm breiten oberen Rand einen Durchmesser von 6,7 cm und eine Höhe des Schalenkörpers von 1,7 cm, plus drei 7 mm hohe Füßchen, die nach unten spitz zulaufen. Hergestellt wurde sie aus einem feinen, hellroten Ton, der zunächst mit einer mattweißen Glasur überzogen wurde. Die in Rot mit kleinen grünen Akzenten ausgeführte Bemalung zeigt auf zwei Seiten je eine Blüte und angedeutete Ranken, dazwischen ein Schlangenlinienmuster, das aus einem roten rechteckigen Feld herausgekratzt wurde. Die Malerei wurde im letzten Arbeitsschritt mit einer transparenten Glasur überzogen.<br>Ein Laub-Bonsai in Mame-Größe oder eine kleine Akzentpflanze könnte sehr gut in dieses Schälchen gepflanzt werden. (HvG)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="500" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/193_schalenkunde_2.jpg" alt="" class="wp-image-9617" style="width:190px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/193_schalenkunde_2.jpg 459w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2025/10/193_schalenkunde_2-275x300.jpg 275w" sizes="(max-width: 459px) 100vw, 459px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (30)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 08:23:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 187</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 188</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die unglasierte quadratische Halbkaskadenschale, die diesmal in unserer Schalenrubrik zu sehen ist,</strong> wurde von Reiho (mit bürgerlichem Namen Katsushi Kataoka) aus Tokoname hergestellt.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/10/188_Schalenkunde.jpg" alt="" class="wp-image-8055" style="width:566px;height:auto"/></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Er führt die traditionsreiche Töpferei Seizan Toen, die 1889 gegründet wurde, in der 4. Generation. Reiho wuchs quasi in der Töpferwerkstatt auf, wo er seinem Vater Seizan bei der Arbeit zusah. Besonders Reihos glasierte Schalen für Ahorne und andere Laubbäume sind in allen Größen ausgesprochen beliebt und begehrt. In den ersten dreißig Jahren seines Schaffens widmete er sich vor allem den glasierten Schalen. Im fortgeschrittenen Alter konzentrierte der Töpfermeister sich dann in den letzten zehn Jahren mehr auf unglasierte Gefäße und Literatenschalen im Nanban-Stil, auch diese wiederum in hervorragender Qualität.<br>Auch neuen und ausgefallenen Strömungen gegenüber ist Reiho, der das 60. Lebensjahr bereits überschritten hat, aufgeschlossen, um die Weiterentwickung und Modernisierung der Bonsai-Kunst zu unterstützen. (Mehr Informationen und Bilder von Reiho finden Sie in BONSAI ART 160 im Tokoname-Artikel „Qualität und Schönheit“ auf S. 71.) Die hier gezeigte Schale ist ein traditionelles Modell und hat eine quadratische, nach oben weiter werdende Form mit nach außen gezogenem Rand und einem 3 mm schmalen Band oberhalb der gestuften Füße. Ihre Maße betragen 9,8 x 9,8 cm am oberen Rand, bei 4,5 cm Höhe, plus 8 mm Fußhöhe. Der Rand ist 6 mm breit und 3 mm hoch. Gefertigt wurde die Schale aus einem brauen Ton mit feinen roten Körnchen. Die fein geglättete und polierte Außenseite der Schale hat dadurch einen edlen, ins Violett spielenden Schimmer. Die Schale ist noch neu und unbenutzt, aber trotz der noch nicht vorhandenen Patina wirkt sie nicht auf unangenehme Weise „zu neu“.<br>Das hier gezeigte Beispiel ist zwar sehr klein, aber natürlich gibt es diese Schalenform von vielen Töpfern in allen Größen. Dieser Schalentyp ist besonders geeignet für Nadelbäume in Halbkasdenform, aber auch einige immergrüne Laubbäume wie Azaleen, Ficus oder Oliven, sowie knorrige Laubbäume wie Eichen können sehr gut darin aussehen. (HvG)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/10/188_Schalenkunde_siegel.jpg" alt="" class="wp-image-8059" style="width:190px;height:auto"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (29)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 12:40:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 187</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-29/">Kleine Schalenkunde (29)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 187</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In dieser Ausgabe betrachten wir eine kleine bemalte Satsuma-Schale</strong> von Seikundo aus der Kagoshima-Region der japanischen Insel Kyushu.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/08/187_Schalenkunde.jpg" alt="" class="wp-image-6908" style="width:566px;height:auto" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Satsuma- Porzellan mit seinen opulenten vielfarbigen Bemalungen und goldenen Akzenten gehört zu den beliebtesten Töpferwaren aus Japan. Alte, gut erhaltene Vasen, Schalen und andere Gegenstände von bedeutenden Satsuma-Künstlern werden zu hohen Preisen gehandelt. Bonsai- Schalen im Satsuma-Stil findet man nicht allzu häufig, aber hin und wieder wird eine von Seikundo angeboten. Leider ist über diese Töpferei nicht viel bekannt. Heutzutage stellt die Chin-Jukan-Töpferei einige Bonsai-Gefäße in einem modernen Satsuma-Stil her (siehe BONSAI ART 177 S. 76 ff.) und auch die Yuzan-Töpferei produziert gelegentlich schöne Stücke (siehe BONSAI ART 181, S. 76 ff). Das hier gezeigte runde Schälchen hat eine leicht bauchige Form mit einem Durchmesser von 10 cm am oberen Rand, eine Höhe von 3,3 cm plus einem Fußsockel mit 7 mm Höhe und 4,5 cm Durchmesser, in den vier halbrunde Aussparungen geschnitten wurden, so dass sich zwischen diesen vier schlichte Füße ergeben. Gefertigt wurde die Schale aus einem cremefarbenen Porzellan, das mit einer gleichfarbigen glänzenden Glasur überzogen wurde, die ein ganz feines Craquelé (Rissemuster) aufweist. Auf diese wurden mit Goldglasur die Konturen eines traditionellen Chrysanthemenmotivs aufgemalt. Die Blüten- und Laubblätter hat der Künstler anschließend mit roten, dunkellila und grünen Farbtupfern ausgefüllt und das jeweilige Zentrum der weit geöffneten Blüten mit einem gelben Punkt. Die bereits ausgebildete Patina zeigt, dass die Schale viele Jahre benutzt wurde. Mit einem kleinen Laubbaum oder einer nicht zu bunten Akzentpflanze könnte dieses Gefäß sehr schön bepflanzt werden. (HvG)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="610" height="800" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/08/187_Schalenkunde_stempel.webp" alt="" class="wp-image-6911" style="width:190px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/08/187_Schalenkunde_stempel.webp 610w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/08/187_Schalenkunde_stempel-229x300.webp 229w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/08/187_Schalenkunde_stempel-600x787.webp 600w" sizes="(max-width: 610px) 100vw, 610px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (28)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 08:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 184</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-28/">Kleine Schalenkunde (28)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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<h6 class="wp-block-heading">erschienen in BONSAI ART 186</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese rechteckige Shohin-Schale ist etwas Besonderes</strong>, weil sie überwiegend unglasiert, aber auch teilweise glasiert und bemalt ist. Das sieht man nicht allzu häufig, denn in den meisten Fällen sind Bonsai-Schalen entweder glasiert oder unglasiert, wobei beide Macharten mit Glasurfarben oder Engobe bemalt werden können. Das gezeigte Exemplar stammt aus der berühmten japanischen Keramik-Stadt Seto, von der seit etwa 100 Jahren existierenden Töpferei Tosui.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1402" height="576" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/186_schalenkunde.webp" alt="" class="wp-image-5816" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/186_schalenkunde.webp 1402w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/186_schalenkunde-300x123.webp 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/186_schalenkunde-1024x421.webp 1024w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/186_schalenkunde-768x316.webp 768w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/186_schalenkunde-600x247.webp 600w" sizes="(max-width: 1402px) 100vw, 1402px" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Angefertigt wurde die Schale von Masao Mizuno (1904 – 1975), der die von Firmengründer Chotaro Uematsu entworfenen Schalen herstellte. Diese wurden mit „Uematsu Tosui“ markiert. Nach Uematsus Tod 1959 übernahm Masao den Namen Tosui alleine. 1964, im Alter von 60 Jahren, begann er seine Schalen mit „Ryokujuan Tosui“ zu markieren, ein Wortspiel, weil Ryokujuan ähnlich klingt wie das japanische Wort für 60 (Rokuju). Die hier vorgestellte Schale muss demnach in der Zeit zwischen 1964 und 1975 hergestellt worden sein. Da die Tosui-Töpferei stets sehr produktiv war, sind die Schalen nicht<br>sonderlich rar und Stücke wie dieses sind noch zu recht moderaten Preisen erhältlich.<br>Die Schalenform ist rechteckig, nach oben leicht weiter werdend, mit einem nach außen gezogenen 1 cm breiten Rand und misst 13,7 x 9,6 x 4 cm. Oberhalb der 7 mm hohen Wolkenfüße befindet sich ein 4 mm schmales Band. Der dunkelbraune Ton ist fein schamottiert und matt. Alle vier Schalenwände weisen leicht geschweifte, vertiefte Bildspiegel auf, die mit einer weißen Glasur grundiert wurden. Auf der Vorder- und Rückseite ist auf die weiße Fläche in Brauntönen jeweils ein Drache aufgemalt, je einer in der Bewegung nach links und nach rechts. Auf den kurzen Seiten findet sich ein traditionelles Muster, ebenfalls in braun auf weiß ausgeführt.<br>Ein kleiner Nadelbaum mit verspielten Formen, oder auch ein eigenwilliges, knorriges Laubbäumchen könnte in diesem Gefäß gut zur Geltung kommen. (HvG)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="349" height="361" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5148.webp" alt="" class="wp-image-5817" style="width:262px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5148.webp 349w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/06/IMG_5148-290x300.webp 290w" sizes="(max-width: 349px) 100vw, 349px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-28/">Kleine Schalenkunde (28)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (27)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 09:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 184</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bonsai-art.com/kleine-schalenkunde-27/">Kleine Schalenkunde (27)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bonsai-art.com">BONSAI Art</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">von Claudia Heinrich, erschienen in BONSAI ART 185</h6>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese rechteckige Schale mit blau-weißem Schachbrettmuster</strong> ist als Sammlerschale eine Besonderheit.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1826" height="595" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya_schale_1.webp" alt="" class="wp-image-5119" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya_schale_1.webp 1826w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya_schale_1-300x98.webp 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya_schale_1-1024x334.webp 1024w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya_schale_1-768x250.webp 768w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya_schale_1-1536x501.webp 1536w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya_schale_1-600x196.webp 600w" sizes="(max-width: 1826px) 100vw, 1826px" /></figure>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um eine Erinnerungsschale, die anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio (die wegen der Covid-19-Pandemie mit einem Jahr Verspätung 2021 stattfanden) in limitierter Auflage hergestellt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals erteilte der Touristikverband der Präfektur Saitama, auf dessen Gebiet sich das Omiya Bonsai Art Museum und große Teile des Großraums Tokios befinden, dem (leider inzwischen verstorbenen) renommierten Töpfer Koichiro Aiba Koyo aus Tokoname den Auftrag, eine limitierte Schalenserie von 100<br>Stück herzustellen. Am 22. Juli 2021, unmittelbar vor Beginn der Olympischen Spiele, wurden die Schalen auf dem Instagram- Account des Omiya Bonsai Art Museums angekündigt und über den Museumsshop für ursprünglich 12.000 Yen angeboten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das weltweit bekannte Karomuster war in Japan besonders in der Edo-Zeit (1603 –1867) populär und gilt heute als ein traditionelles japanisches Muster. Der japanische Name „Ichimatsu-Moyo“ stammt von der in der Edo-Zeit beliebten Kabuki-Darstellerin Ichimatsu Sanogawa, die auf die Bühne häufig einem Hakama (jap. Hosenrock) mit weiß-blauem Karomuster trug. Das Design der Schale findet sich auch im damaligen Logo der Olympischen Spiele wieder: Asao Tokolo, der Gewinner des ausgeschriebenen Wettbewerbs, nutzte das blau-weiße Schachbrettmuster als Grundlage. Durch die Verwendung von unterschiedlich proportionierten Rechtecken, anstelle von regelmäßigen Quadraten, sollten die verschiedenen Länder, Kulturen und Denkweisen symbolisiert werden, die durch die geschickte Positionierung eine raffinierte und elegante „Einheit der Vielfalt“ bilden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="725" height="791" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_tokyo2020.webp" alt="" class="wp-image-5120" style="width:262px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_tokyo2020.webp 725w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_tokyo2020-275x300.webp 275w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_tokyo2020-600x655.webp 600w" sizes="(max-width: 725px) 100vw, 725px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Unterseite der Schale findet man den Stempel des Omiya Bonsai Art Museums, das quadratische Siegel der Töpferei Koyo, sowie die eingeprägte Schalennummer, hier Nr. 009 von 100.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="362" height="718" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya.webp" alt="" class="wp-image-5121" style="width:187px;height:auto" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya.webp 362w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/04/150_schalenkunde_omiya-151x300.webp 151w" sizes="(max-width: 362px) 100vw, 362px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der schlichte rechteckige Schalenkörper mit nach außen gezogenem Rand wurde aus einem hellen Ton hergestellt und ist 20 cm lang, 14,5 cm breit und 5,5 cm hoch, bei einer Randbreite von 2 cm und einer Fußhöhe von 0,8 cm. Das Schachbrettmuster in blauer und weißer Glasur wurde äußerst akkurat aufgetragen. Da Glasuren dazu neigen, beim Auftragen oder auch beim Brand zu verlaufen, ist die Sauberkeit und Gleichmäßigkeit des Musters besonders wertzuschätzen. Bepflanzen könnte man diese auffällige Schale besonders vorteilhaft mit einem kräftigen, aufrechten, blühenden und / oder Früchte tragenden Laubbaum. (CH)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kleine Schalenkunde (26)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Heinrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 11:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schalenkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erschienen in BONSAI ART 184</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading">von Heike van Gunst, erschienen in BONSAI ART 184</h6>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese Schale stammt aus China</strong>, aus der Region Yixing.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="659" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde.webp" alt="" class="wp-image-3948" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde.webp 1000w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde-300x198.webp 300w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde-768x506.webp 768w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde-600x395.webp 600w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



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<p class="wp-block-paragraph"><br>Das genaue Alter ist nicht bestimmbar, aber sie wurde vor über 25 Jahren von einem deutschen Händler aus einem alten Lagerbestand in China aufgekauft. Die Schale trägt auf der Unterseite zwei Stempel,<br>die jedoch etwas verwaschen und nicht eindeutig identifizierbar sind. Heute wird Yixing oftmals mit preiswerter Massenware assoziiert. Jedoch stammen viele bedeutende Kowatari- und Nakawatari-Schalen von hier. Yixing ist Teekennern durch seine fein gearbeiteten Teekännchen ein Begriff und in den kleineren Manufakturen wird nach wie vor hochwertige Gebrauchskeramik inklusive Bonsai-Schalen produziert. Die hier gezeigte unglasierte Schale wurde handwerklich aus dem sogenannten „lila Ton“ (engl. Purple Clay, chin. Zisha, jap. Shidei) gefertigt und hat eine rötlich-hellbraune Farbe. Die Oberfläche ist samtig und fein, ohne jegliche Einschlüsse, mit einer ausgesprochen feinen Haptik. Die Grundform ist rechteckig, leicht bauchig, mit abgerundeten Ecken und einem nach außen weisenden Rand. Die Ausführung ist scheinbar schlicht, bei genauerem Hinsehen jedoch aufwändig. Die Schale hat eine durchgehende Kluftecklinie an jeder Ecke, eine Aufschlaglinie am Rand, vertiefte Fenster auf jeder Seite und Wolkenfüße. Insgesamt vereint sie sowohl maskuline wie feminine Merkmale. Die Schale ist 31 cm breit, 24 cm tief und 14 cm hoch. Diese Schalenform war während des Satsuki-Booms in Japan in den 1960er und 1970er Jahren sehr beliebt, da sie durch ihr Volumen das Wasser gut hält. Entsprechend würde sich für die Bepflanzung eine reife Azalee in Chuhin-Größe (ca. 30 – 45 cm) mit dickem, jedoch bewegtem Stamm und klassischem Astaufbau anbieten. Da die Schale unglasiert ist, passt sie zu jeder Blütenfarbe. (TG)</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="291" src="http://relaunch.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde_siegel.webp" alt="" class="wp-image-3949" srcset="https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde_siegel.webp 500w, https://www.bonsai-art.com/wp-content/uploads/2024/03/184_schalenkunde_siegel-300x175.webp 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



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