erschienen in BONSAI ART 198
Die Zwergform der Japanischen Zierquitte (Chaenomeles japonica ‚Chojubai‘) erfreut sich in Japan aktuell großer Beliebtheit und dementsprechend häufig ist sie in Shohin-Präsentationen zu sehen oder in Dreier-Displays als Begleitbaum zu einem Chuhin-Bonsai.
Auch wird sie gerne als Akzentpflanze in Felspflanzungen integriert. Aufgrund ihres strauchartigen, mehrstämmigen Wuchses sind reifere, als größere Bonsai gestaltete Chojubai selten und sehr teuer. Der
Kultivar Chojubai produziert sehr kleine Blätter und viele orange-rote Blüten, die im zeitigen Frühjahr beginnend über mehre Wochen erscheinen.
Die Pflanze profitiert von einem sonnigen Standort mit guter Luftbewegung. Das Substrat sollte nicht ganz austrocknen, aber auch nicht zu nass sein – Staunässe wird nicht vertragen. Zur Ausbildung einer feinen Verzweigung wird in Japan ein kompletter Blattschnitt nach der Blüte empfohlen.

Eigentümer Thomas Gronemeyer berichtet: „Ich habe diese Pflanze in Japan im Verkaufsbereich der Kokufu-ten erstanden; sie stammt aus dem Garten von Minoru Akiyama. Ich habe gezielt nach einer Chojubai gesucht, die ich als Nebenbaum für eine Dreier-Präsentation verwenden möchte. Die passende Schale habe ich dort gleich mit erstanden. Die grün-blaue Glasur mit den Einschlüssen, charakteristisch für Schalen von Koyo, passt sehr gut zu den roten Blüten.“
Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica ‚Chojubai‘)
Höhe: 14 cm
Breite: 22 cm
Alter: ungekannt
Herkunft: Japan
Schale: Koyo
Eigentümer: Thomas Gronemeyer
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