„Bonsai für jeden“ von Werner M. Busch

Das Urgestein der Bonsaiszene Deutschlands und vielfacher Buchautor Werner M. Busch hat erneut im BLV-Verlag ein Buch veröffentlicht, eines, das jedem Bonsai näher bringen soll. Der Wunsch ist so verständlich wie vermessen, denn Bonsai kann nicht für jeden sein, sondern kann aufgrund seiner komplexen Bedürfnisse nur von dem Teil der Menschheit adoptiert werden, der bereit ist, eine kontinuierliche Bemutterung einer Pflanze zu übernehmen. Nimmt man es mit dem Titel nicht so genau, verfolgt Busch einen interessanten Ansatz, der einen niedrigschwelligen Einstieg in das Bonsaihobby verspricht. Was kann Bonsai sein, wenn man keine künstlerischen Ambitionen hat?
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„100 Jahre Bonsai Deutschland“ von Th. Pallmer, H. Obermayer, J. Frahnow

Basic Bonsaivon Jürgen Zaar

Die beiden Veröffentlichungen haben gemein, dass sie höchst aktuell von diesem Jahr sind und sich mit Grundlagen des Bonsai, wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln, befassen. Das Team Pallmer/Obermayer/Frahnow aus dem Osten der Republik hat eine Bonsaiausstellung zum Anlass genommen, die Geschichte des Bonsai in Deutschland nachzurecherchieren. Der bekannte Gestalter Jürgen Zaar hat seine Perspektive etwas anders ausgerichtet. Er stellt das Basiswissen in der Bonsaikultur zusammen, die Basics der Bonsaigestaltung.
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„Bonsai Technik 2“ von John Y. Naka

„ Japanische Gärten gestalten“ von Charles Chesshire

Vor fünfundzwanzig Jahren wurde in den USA der zweite Band von John Y. Nakas Bonsaitechnik veröffentlicht. Ab 1990 war es dann auch in deutscher Sprache erhältlich. Zusammen mit dem ersten sind diese beiden Bände in ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Bonsaigestaltung im Westen kaum zu überschätzen: Trotz mancher anderslautender Werberhetorik sind sie das bis heute gültige, wahre Standardwerk der Bonsaikultur in westlicher Sprache. Das zweite Buch, lange vergriffen, hat nun eine unveränderte Neuauflage erfahren und ist wieder erhältlich. Zehn Jahre nach meiner letzten Rezension habe ich mich gefragt, wie zeitgemäß es noch ist.
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„Das Japanische Teehaus“ von Wolfgang Fehrer

Warum dieses Buch? Dass Sie bis hierher gelesen haben, gibt mir die Möglichkeit, Ihnen den Grund für die Rezension eines zugegebenermaßen sehr speziellen Werkes zu nennen. Denn es ist nicht leicht einzusehen, warum man sich als Bonsaifreund dieser architektonischen Besonderheit Japans im Detail zuwenden sollte. Und, detailreich ist dieses Buch ebenso wie kenntnisreich. Mein Grund, dieses, wie ich schon hier anmerken möchte, großartige Buch zu besprechen, ist, dass im Teehaus nicht nur die japanische Seele erkennbar ist, sondern dass wir in ihm auch unbekannte Räume unseres Herzens betreten können. Mehr...

„Bonsai – Die hohe Kunst“ von Horst Stahl

Der Mann, der sich in Deutschland seit Jahrzehnten am intensivsten mit der Erstellung von Büchern zum Thema Bonsai beschäftigt, ist Horst Stahl. Seine Bücher gehören zu den meist verkauften und sein „Bonsai – Vom Grundkurs zum Meister“ ist ein Standardwerk. Was hat das gerade ebenfalls bei Kosmos erschienene neue Buch, das einen Einblick in die hohe Kunst des Bonsai vermitteln will, gegenüber seinem bisher umfassendsten Werk zu bieten?
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